The weblog entries are partly in german, my mother tongue. Don't bother. German stuff is most probably not of interest to a non-german.
For now, this is an endless roll of text. I will think about any timeline archiving on demand. For a handful of entries, this is totally fine. There is no intention to implement a comment function in the near future.

Bruch meines Radiusköpfchens

An einem Donnerstag, am 4.April, es war so gegen 17:00 Uhr, bin ich vom Fahrrad auf den rechten Arm gestürzt. Ich bin sofort wieder aufgestanden und prompt auf den Rücken gefallen, weil der sturzbedingte Schock wohl noch andauerte. Ich bin 32 Jahre alt, männlichen Geschlechts, und relativ sportlich bei 82kg Gewicht.
Anschließend schob ich das Rad einige hundert Meter und fuhr dann zu meiner unweit entfernten Wohnung weiter. Nach dortiger Ruhephase wurden die Schmerzen im Arm immer stärker, lähmten den ganzen Arm.
Ich begab mich in die Notaufnahme eines hiesigen Krankenhauses. Dort wartete ich etwa zweieinhalb Stunden auf die Behandlung, den Arm in Schonhaltung. Gelegentlich durschoss, wohl in Folge einer meiner Regungen, ein stechender Schmerz den Unterarm. Hinzu schmerzte die Armbeuge. Ich hatte den Eindruck, dass dieser permanente Schmerz eher Richtung Oberarm hin wahrnehmbar war. Ich stellte fest, dass die Schmerzempfindung mich wahnsinnig belustigte, auch in den Folgetagen noch. Vermutlich schüttet der Körper irgendetwas aus, was es erträglicher machen soll.
Die Diagnose war Radiusköpfchenfraktur Typ 1 (nicht verschoben). Die konservative Behandlung ist die Ruhigstellung per Gipsschiene. Spät am Abend konnte ich das Krankenhaus verlassen. In der Tasche zwei 600er Ibus, von denen ich vor dem Einschlafen eine halbe einnahm, am rechten Arm den Verband bis unter die Achsel gewickelt mit eingelegter Gipsschiene.
Der nächste Tag war anstrengend. Eindecken mit Schmerzmitteln, Essen, Waschlappen, Zähne putzen. Das dürften in etwa die erreichten Meilensteine gewesen sein. Am Vormittag war ich außerdem zur Kontrolle in einem anderen Krankenhaus. Das war ziemlich überflüssig. Auch die nächsten Tage waren eher eingeschränkt. Mir gelang es, Zigaretten zu drehen. Schmerzmitteltechnisch bin ich mit insgesamt 2,5 der IBUs ausgekommen. Jeden Tag einen halbe, außer an diesem ersten Tag, an dem ich zwei halbe einnahm. Danach war der Schmerz erträglich. Ich mag keine Schmerzmittel.
Ich hatte mich bei meinen Eltern einquartiert und benutzte Mutters elektrische Zahnbürste mit. Die hätte ich mir auf Rezept gewünscht. Der stechende Schmerz trat immer noch regelmäßig auf, wenn bestimmte Bewegungen ausgeführt wurden, nämlich ansatzweise Drehungen des Unterarmes. Schließlich lernt man mit dem Gips umzugehen, und auch die linke Hand lernt erstaunlich zügig, wenn es erforderlich ist.
Acht Tage nach dem Unfall, am 15.04., wurde die Gipsschiene entfernt und erneut geröntgt. Erst jetzt wurde die Struktur der Verletzung richtig sichtbar. Der "Teller" war geplatzt, gleich einer Suppenschüssel. Der Riss zog sich ein Stückchen außen am Knochen entlang. Der Spalt war schmal, es war keine Operation notwendig. Der erstbehandelnde Arzt hatte die richtige Entscheidung getroffen. Bei der Operation (Typ > 1) wird der Bruch gerichtet und mit Schrauben versorgt. Das blieb mir erspart, ich hatte Glück gehabt.
In dem Moment, als die Arzthelferin den letzten Schnitt durch den Verband machte, durchfuhr wieder der stechende Schmerz den Arm. Dann lag er auf dem Tisch wie ein nasser Sack. Der Arzt gab Anweisungen: Finger spreitzen, Faust ballen, Hände heben. Der Hebemechanismus der Hand sei kritisch, sagte er, denn der verantwortliche Nerv liege nahe am Radiusköpfchen. Es geht in den ersten Minuten alles ganz schwer. Der Arm war wie abgeschaltet. Man schickte mich ins Wartezimmer, ich solle üben und anschließend zum Röntgen. Auch sollte das Handgelenk noch einmal durchleuchtet werden.
Die Radiologin wollte meinen Arm drehen und strecken, das kannte ich schon vom ersten Röntgen. Ich habe das erneut freundlich abgelehnt, es ging einfach nicht.
Nun sind zwei weitere Tage vergangen. Es wird stündlich besser. Ich bin heute Auto gefahren, aber das war leichtsinnig. Ich kann meine Nase anfassen, aber keine Kaffeetasse zum Mund führen. Ich kann den Arm nicht ganz ausstrecken, da fehlt ein wenig. Der Arzt hat gesagt, es sei die größte Gefahr, dass ein Defizit bei der Streckung verbleibt. Ich beschließe, dass das komisch aussehen würde. Ich versuche die Übung zu machen, die er mir gezeigt hat: Den Arm auflegen und die Streckung mit der Schwerkraft ausführen. Der Arm kommuniziert mir per Trägheitsgefühl und Schmerz, was zu viel ist. Für die verordnete Krankengymnastik habe ich noch keinen Termin. Gerade habe ich erfahren, dass man sich da finanziell auch selbst beteiligt. Ich beschließe, das unser Gesundheitssystem besser sein könnte, und bin doch relativ dankbar. Für heute bin ich auch zufrieden, ich erobere ihn gerade zurück, meinen Arm. Wenn es so weitergeht, dann kann ich bald wieder alles machen.

Am folgenden Tag, 17.04., geht schon mehr, allerdings noch ohne Belastung. Nase anfassen habe ich heute morgen geschafft. Am Abend konnte ich die Hand mit Mühe bereits in den Nacken legen. Voll durchstrecken war noch nicht möglich, aber es wird auch besser. Die Beugung geht ja auch noch nicht ganz. Am Computer spielen geht mit Einschränkungen, und tippen ebenfalls. Bewegungen unter leichter Belastung sind nur mit angewinkeltem Arm ausführbar, ein Schnitzel konnte ich schneiden. Gefüllte Tassen oder Gläser zum Mund führen ist immer noch nicht machbar. Mal sehen, was sie in der Krankengymnastik mit mir anstellen. Es kommt mir auch so vor, als hätte der Arm ein wenig Muskeln abgebaut.

21.04.2016: Gestern hatte ich den zweiten Krankengymnastik-Termin von 20 Minuten Dauer. Ich habe für sechs Sitzungen knapp 20 Euro selbst bezahlen müssen, das ist gerade noch hinnehmbar. Dabei wird unter Entspannung gebeugt und gestreckt, Muskeln massiert. Man spürt, wo die sticking points sind. Es ist ein gutes Gefühl, jemanden zu haben, der einem hilft. Im Nachgang ist der Arm schlapp und träge, etwas schmerzhaft. Nach einem Tag Erholung merkt man jedoch einen deutlichen positiven Effekt der Behandlung. Ich kann wieder etwas Druck auf die Hand bringen, zum Beispiel um die Hände vorsichtig zu waschen. Aus Tassen trinken geht auch wieder, ist aber nicht sehr angenehm. Die Streckung hat sich verbessert, die Beugung ist noch relativ schmerzhaft. Auch die Drehung der Elle kommt langsam zurück, wobei ich strikte Anweisung habe, dass noch nicht selbständig zu üben. Streckung- und Beugungsübungen soll ich aber täglich ausführen. Außerdem ist meine rechte Schulter sehr weit nach vorne gekommen, um die fehlende Streckung auszugleichen. Darauf sollte ich ebenfalls achten, denn das wäre relativ schwer wieder wegzubekommen. Ich kann wieder Geschirr abspülen und Wäsche waschen und habe endlich begonnen, den ganzen liegengebliebenen Kram zu erledigen. Vorgestern war ich außerdem mit Bekannten joggen. Etwa 9 Kilometer, langsames Tempo. Ab und zu hat es schon geschmerzt, aber im Großen und Ganzen ging das auch ganz gut.

22.04.2016. Zähneputzen möglich. Händewaschen möglich. Mit angewinkeltem Arm liegen, den Kopf stützend, geht auch wieder für einige Zeit. Viel gemacht. Reflexbewegung bei herunterfallenden DVD-Hüllen brachte Schmerzen. Fühle mich irgendwie verkrüppelt. Lecker Trapistenbier getrunken.

24.04.2016. Wäsche waschen. Aufräumen. Leichte Erkältung/Virusinfektion. Faul sein. Arm tut weh.

25.05.2016. Dritter Termin Krankengymnastik. Beugung geht deutlich besser. Streckung geht auch, Arm ist aber immer noch bisschen krumm.

29.04.2016. Arzttermin, Kontrollröntgen. Der Herr Doktor ist zufrieden. Krankschreibung endet morgen, aber ich werde aus privaten Gründen den ganzen Folgemonat noch frei haben. Ich habe heute endlich das Gurkenglas aufbekommen. Bam! Triumphale Fanfare. Abgang.

1.05.2016. Bei Traumwetter erstmals wieder Fahrrad gefahren. Auf die Platte, den Wiesbadener Hausberg. War super. Runter ging nur langsam und vorsichtig auf den breiten Waldwegen.

3.05.2016. Gestern war der vorletzte Krankengymnastiktermin. Habe herausgefunden, dass die artige Physiofrau in einer Underground Metal Band spielt. Streckung hat sich weiter verbessert. Ich kann alle "normalen" Tätigkeiten ausführen, selbst nen Kasten Wasser tragen, aber voll belastet (~50kg) habe ich den Arm immer noch nicht. Ich würde gerne Liegestütz und Klimmzüge machen, aber das geht noch nicht. Habe auch ein wenig Schiss, wieder etwas kaputt zu machen. Lieber noch ein bisschen warten und auf Nummer sicher gehen.

12.05.2016. Ich bin seit 1.05. wieder arbeitsfähig, habe aber aus privaten Gründen diesen Monat noch frei. Es geht ganz gut, man ist nicht so richtig arbeitswillig, weil der Arm noch etwas schwach ist. Habe ein Stück Garten mit dem Spaten umgegraben, das war kein Problem. Push-ups und Klimmzüge sind nach wie vor nicht möglich, das ist wohl aber auch zum Teil Kopfsache. gelegentlich knackt das Gelenk unter Belastung bei einer ganz bestimmten Bewegung im Liegen. Die Streckung ist im Grunde wieder da, mit dem gesunden Arm komme ich aber etwas weiter, ich kann ihn etwas überstrecken. Im Großen und Ganzen geht es mir aber super.

08.06.2016. Kraft und Vertrauen sind in den Arm zurückgekehrt. Minimale Beeinträchtigung bei der Streckung. Ich bin zufrieden und mein Radiusköpfchentagebuch ist hier zu Ende. Have a nice day.

Textbroker Antiheld

Habe nachstehenden Text für Textbroker geschrieben, bin nicht stolz darauf. Auf den Text auch nicht. Veröffentliche nun hier, nachdem ich mit besagter Firma auf Kriegsfuß stehe. Schreibt bloß nicht für die, das gibt ganz schlechtes Karma.

Druckkopf reinigen

Wer kennt es nicht? Ein dringendes Dokument wird am Computer erstellt und soll noch schnell gedruckt werden, doch ausgerechnet in diesem Moment will der Drucker nicht wie gewünscht arbeiten. Zwar wird vielleicht noch etwas Tinte auf das Papier gebracht, jedoch ist das Textbild nicht sauber. Buchstabenfolgen verschmieren auf dem Papier, Zeilen sind unvollständig oder die Farben sind verfälscht. Im schlimmsten Fall bleibt das Papier vollständig weiß. In solchen Fällen ist es wahrscheinlich, dass der Druckkopf Ihres Tintenstrahldruckers mit eingetrockneter Tinte verstopft ist. Besonders häufig betrifft dies Drucker, die mit Druckpatronen von minderer Qualität bestückt sind und längere Zeit nicht verwendet wurden. In solchen Fällen wird die Tinte in den haarfeinen Kanälen des Druckkopfes zusammen mit Staub und feinsten Papierfasern trocknen und diese vollständig oder teilweise verkleben. Es stellt sich die Frage, wie man ein solches Problem beheben kann. Muss zwangsläufig ein neuer Druckkopf angeschafft werden oder gibt es eine Möglichkeit den alten Kopf von den Ablagerungen zu befreien und seine volle Funktion wieder herzustellen? Sie können beruhigt sein, es gibt durchaus einige Verfahren, mit denen man mit etwas Glück den alten Kopf wieder gangbar macht und zu einem Druckergebnis kommt, dass dem eines neuen Gerätes in nichts nachsteht. Nachdem Sie sicher gestellt haben, dass noch Tinte in den Druckpatronen ist und diese noch nicht gänzlich eingetrocknet ist, sollten Sie zunächst ermitteln, ob das System Ihres Druckers mit einem Einmaldruckkopf oder einem Permanentdruckkopf ausgestattet ist. Einmaldruckköpfe sind fest mit der Druckpatrone verbunden und können zwar grundsätzlich auch einem Reinigungsversuch unterzogen werden, sind aber in den meisten Fällen Kandidaten für eine Neubeschaffung. Die Inkjet-Systeme der Firma HP setzen beispielsweise auf Einmaldruckköpfe. Permanentdruckköpfe hingegen sind in aller Regel von höherer Qualität und verbleiben beim Austausch der Tintenpatrone im Drucker. Das Bubblejet-System der Firma Canon setzt beispielsweise konsequent auf Permanentdruckköpfe. Bei den Permanentdruckköpfen gibt es solche, die problemlos aus dem Drucker entnommen werden können und jene, die fest mit dem Druckerschlitten verbunden sind, und nicht ohne weiteres ausgebaut werden können. Wenn Sie einen größeren Eingriff in die Hardware des Druckers vornehmen möchten, ist dringend fachmännische Unterstützung erforderlich, da einige Bauteile höhere Spannungen führen können und demnach eine Gefahr für Ihre Gesundheit darstellen können. In einigen Fällen ist die Reinigung eines Permanentdruckkopfes, der fest im Drucker eingebaut ist, nicht möglich. In jedem Fall ist sie ungleich schwieriger als die Reinigung eines entnehmbaren Kopfes. Einfache Tintenstrahldrucker sind heutzutage relativ preisgünstig zu erwerben, daher ist es fraglich ob ein Reinigungsversuch für Sie sinnvoll ist. Dies liegt in Ihrem eigenen Ermessen. Die Reinigung ist mit einem gewissen Aufwand, u.U. auch mit zusätzlichen Kosten verbunden und führt nicht in allen Fällen zum erhofften Erfolg. Für den Fall, dass Sie eine Reinigung versuchen wollen, möchten wir Ihnen im Folgenden einige Varianten der Reinigung von Druckköpfen vorstellen.

Druckkopf reinigen mit der Selbstwartungsfunktion des Druckers

Viele gängige Tintenstrahldrucker verfügen über eine Selbstreinigungsfunktion, die Sie entweder Software-seitig über die Geräteeigenschaften oder Hardware-seitig durch eine bestimmte Taste oder Tastenkombination am Drucker starten können. Eine solche Selbstreinigungsfunktion erzeugt meist einen erhöhten Druck in im Drucksystem, der die feinen Kanäle im Druckkopf von Verunreinigungen befreien soll. Einige Drucker führen eine solche Selbstreinigung automatisch nach längerer Standzeit durch. Es ist zu empfehlen, dass Sie die Betriebsanleitung des Druckers zu Rate ziehen, um sich über die Reinigungsfunktionen Ihres Druckermodells zu informieren. Auch ein Düsentest, insofern verfügbar, kann Ihnen bei der Diagnose und Beseitigung des Problems helfen. Bringt die Funktion eine Besserung des Druckergebnisses, so kann eine wiederholte Druchführung sinnvoll sein, bis die einwandfreie Funktion des Druckers wieder hergestellt ist. Erwähnenswert ist, dass die Selbstreinigung des Druckkopfes relativ viel Tinte verbraucht.

Manuelles Drucken einiger Seiten

Alternativ zur Selbstreinigungsfunktion eines Druckers ist es ebenfalls möglich, den Drucker manuell intensiv zu beanspruchen, und auf diese Weise Verunreinigungen in den Kanälen des Druckkopfes möglicherweise zu lösen. Hierzu empfehlen wir Ihnen, eine größere Grafik mit einem Bildbarbeitungsprogramm zu erstellen. Als Farben sollten Sie Schwarz, Magenta, Cyan und Gelb wählen, da auf diese Weise alle Grundfarben des Druckers beansprucht werden. So können Sie auch ggf. diagnostizieren, welche Kanäle im Druckkopf verklebt sind, da diese Farben dann nicht gedruckt werden, bzw. die entsprechenden Komponenten in der Zusammensetzung der ausgedruckten Farbe fehlen. Bringt der Versuch eine Verbesserung des Druckergebnisses, so kann auch hier die wiederholte Durchführung sinnvoll sein, bis die Druckerfunktion vollständig wieder hergestellt ist.

Reinigung mittels Druckerreinigungspatrone

Eine weitere und nachhaltigere Möglichkeit zur Reinigung des Druckkopfes sind spezielle Reinigungspatronen. Diese sind für Drucker mit Permanentdruckkopf in aller Regel im Einzelhandel erhältlich. Bitte beachten Sie die beiliegenden Instruktionen. Die Reinigungspatrone wird wie eine gewöhnliche Tintenpatrone in den Drucker eingesetzt. Anschließend kann mittels der Selbstreinigungsdfunktion des Druckers oder alternativ durch manuelles Drucken die Reinigungsflüssigkeit im Druckkopf ihre Wirkung entfalten. Es kann notwendig sein, den Drucker mit der eingesetzten Patrone einige Tage stehen zu lassen um ein längeres Einwirken zu ermöglichen. Nach erfolgter Reinigung entnehmen Sie die Reinigungspatrone und setzen Sie die Tintenpatrone wieder ein. Reinigungspatronen sind meist wiederverwendbar. Verschließen Sie hierzu die Patrone mit einem Klebeband.

Manuelles Spülen des Druckkopfes mit Wasser

Eine andere Option zur Reinigung des Druckkopfes ist ein einfaches Wasserbad. Im Einzelhandel sind speziell Reinigungsmittel (Düsenreiniger) verfügbar, die Sie optional mit hinzugeben können. Auf keinen Fall sollten Sie haushaltsübliche Reinigungsmittel verwenden, da diese den Druckkopf irreparabel beschädigen können. Füllen Sie zur Spülung des Kopfes ein Gefäß, zum Beispiel eine Untertasse, einige Millimeter hoch mit klarem Wasser auf. Destilliertes Wasser ist gegnüber Leitungswasser zu bevorzugen. Sie können mit heißem Wasser experimentieren, welches eine leichte Erweiterung der Düsen bewirken sollte und daher eine bessere Reinigung ermöglicht, leider auch eine höhere Belastung für das Gerät darstellt. Geben Sie, falls vorhanden, das Reinigungsmittel hinzu. Anschließend wird der Druckkopf in das Wasserbad gestellt. Sie sollten hier unbedingt vorsichtig arbeiten und sicher stellen, dass die elektronischen Kontakte nicht mit dem Wasser in Berührung kommen. Lassen Sie den Druckkopf für eine Dauer von einigen Stunden bis Tagen einweichen. Anschließend entnehmen Sie ihn, setzen ihn zügig wieder in den Drucker ein und machen einen Testdruck bzw. initiieren Sie wiederum die Reiningungsfunktionen des Druckers. Es ist wichtig, dass nach Entnahme aus dem Wasserbad nicht zu viel Zeit vergeht, damit ein Wiedereintrocknen der gelösten Tinte vermieden wird. Sollten die elektronischen Kontakte dennoch mit dem Wasser in Berührung kommen, dann müssen Sie diese allerdings erst sorgfältig abtupfen und vollständig trocknen lassen, um einen Kurzschluss in der Elektronik Ihres Druckers zu vermeiden. Sollte Ihr Drucker über einen Permanentdruckkopf verfügen, den Sie nicht ausbauen können, dann können Sie stattdessen versuchen ein Papiertaschen- oder Küchentuch mehrfach zu falten, zu tränken und für einige Stunden lang in engen Kontakt zu den verklebten Düsen zu bringen, zum Beispiel indem Sie es zwischen die Walze und den Druckkopf einklemmen. Dies hat einen vergleichbaren Effekt wie das Baden des Kopfes in der Reinigungsflüssigkeit. Durch den osmotischen Druck sollte die Flüssigkeit in die feinen Kanäle des Druckkopfes einziehen. Wenn sich das Tuch mit Tinte vollsaugt, ist das in aller Regel ein gutes Zeichen, deutet es doch darauf hin, dass der Kopf noch wenigstens teilweise durchgängig ist. Schließlich entfernen Sie bitte das Tuch wieder. Dieser Vorgang kann relativ viel Tinte freisetzen, deshalb ist zu empfehlen, hier mit Einweghandschuhen und älterer Kleidung zu arbeiten. Auch sollte aus diesem Grund die Reinigung nicht unbedingt auf Ihrem edlen Schreibtisch zwischen wichtigen Dokumenten vorgenommen werden.

Manuelle Reinigung im Ultraschallbad

Sollte die Reinigung ihres Druckkopfes im einfachen Wasserbad keinen Erfolg bringen oder eine zu lange Zeit in Anspruch nehmen, so ist auch die Reinigung im Ultraschallbad eine Möglichkeit, die Verschmutzungen zu lösen. Hierzu ist nicht unbedingt ein professionelles Ultraschallbad nötig, wie man es etwa beim Optiker Ihres Vertrauens eingesetzt wird. Einfache Ultraschallbäder sind bereits ab ca. 30 Euro erhältlich. Dabei sind die gleichen Dinge zu beachten, wie bei der einfachen Reinigung mit Wasser. Die Düsen des Druckkopfes sollten nur minimal in die Reinungsflüssigkeit eingetaucht werden, damit die elektronischen Kontakte nicht feucht werden. Schließen Sie den Deckel des Reinigungsgerätes und stellen das Gerät ein. Es genügt eine Reinigungsdauer von wenigen Minuten, die meisten Geräte verfügen über eine automatische Zeitschaltung. Sie können die Reinigung bei Bedarf auch länger betreiben, insbesondere ist, bei hartnäckiger Verklebung des Druckkopfes, eine längere Einweichzeit sinnvoll. Die Reinigung im Ultraschallbad kommt nur für entnehmbare Druckköpfe in Frage.

Regelmäßige Überprüfung des Ergebnisses der Reinigung

Nach jedem Reinigungsversuch sollten Sie den Druckkopf wieder in den Drucker einfügen, die Tintenpatronen einsetzen und mittels eines Testdruckes den Erfolg Ihres Reinigungsversuches überprüfen. Entspricht das Ergebnis noch nicht der Erwartung, dann muss ein weiterer Reinigungs- und Testzyklus vorgenommen werden. Die meisten Verklebungen von Druckköpfen lassen sich auf diese Weise vollständig lösen. Sollte sich auch nach mehreren Versuchen keine Besserung des Druckergebnisses mehr feststellen lassen, dann kann darauf geschlossen werden, dass der Druckkopf eine dauerhafte physische oder elektronische Beschädigung aufweist. In diesem Fall hilft nur der Ersatz des Kopfes oder, wahlweise, des gesamten Druckers. Da es sich bei einfachen Tintenstrahldruckern um Massenware handelt, lohnt sich finanziell in den meisten Fällen der Ersatz des gesamten Druckers.

Tipps zur Pflege Ihres Druckkopfes in der Zukunft

Nach erfolgreicher Reinigung oder nach dem Ersatz eines fehlerhaften Druckkopfes, empfiehlt es sich, den Drucker wenigstens einmal in der Woche zu benutzen, um eine erneute Verklebung des Druckkopfes zu verhindern. Weiterhin sollten Sie hochwertiges Druckpapier und die originalen Tintenpatronen des Herstellers verwenden, sowie den Drucker in einer möglichst staubfreien Umgebung verwenden. Auf keinen Fall sollten Sie bereits bedrucktes Papier erneut bedrucken. Auch raten wir von der Verwendung von Papier mit Relief oder Lochung ab, da dies ein Hängenbleiben des Druckkopfes und etwaige Beschädigung desselben nach sich ziehen kann. Letzten Endes ist ein Druckkopf ein Verschleißteil und hat, je nach Druckaufkommen und sachgemäßer Verwendung, eine Lebenserwartung von ca. 5 Jahren. Wenn ein gebrauchter Drucker mit Permanentdruckkopf länger gelagert werden soll, so empfehlen wir Ihnen die Reinigung mit z.B. einer Reinigungspatrone unmittelbar vor der Einlagerung des Gerätes.

NLP-Fun mit Marc

Ich habe eine ganz nette Übung aus dem Bereich des neurolinguistischen Programmierens gelernt. Es geht um das Loslassen nach dem Scheitern, das ist eines meiner großen Themen. Die Übung schafft emotionale Distanz zu einem Ziel, das man mal intensiv verfolgt hat, an das man sein Herz gebunden hat. Dies kann zum Beispiel das Ziel sein, die Liebe einer bestimmten Person zu erlangen oder ein bestimmtes Karriereziel zu erreichen. Wir alle wissen, das es enorm wichtig und sogar notwendig ist, sein Herz an die Dinge zu binden, die man sich als Ziel gesetzt hat. Nur so kann man wirklich alle seine Kraft mobilisieren und sich der Sache voll widmen. Aber, man sollte begreifen, wenn man verloren hat. Das kann schlagartig passieren, es ist Kopfsache. Anschließend muss man sich aber auch emotional von seinem Begehren wieder lösen, das ist der deutlich schwierigere Teil dabei. Die folgende Übung kann hilfreich sein:
1) Stellt euch euren besten Kumpel oder auch mehrere vor wie er/sie herzhaft über eine bestimmte Situation lachen. Ihr müsst euch nicht an eine konkrete Situation erinnern, aber ihr habt sicher schonmal eure Freunde im hochamüsierten Zustand gesehen. Ruft dieses Bild ab. Lasst es einen Moment auf euch wirken.
2) Ruft euch nun das Ziel ins Gedächtnis, gegen dessen Erreichung ihr euch bewußt entschieden habt und von dem ihr euch auch emotional lösen wollt. Spürt das Gefühl, die Sehnsucht, die Begierde für einen Moment. Zählt für euch ein paar rationale Gründe auf, die diesem Gefühl entgegenstehen.
3) Nun stellt euch vor wie ihr euren Kumpels davon erzählt, wie sehr ihr euch wünscht, dieses Ziel zu erreichen. Das ihr aber mit euch hadert, in der Zwickmühle seid, weil ja ganz plausible Gründe dagegen sprechen. Zählt die wichtigsten auf. Beschreibt ihnen, das es euch dennoch ein großes Bedürfnis ist und das ihr deshalb Kummer habt.
4) Versucht euch vorzustellen, wie eure Kumpels kurz innehalten und dann in schallendes Gelächter ausbrechen (wie in 1). Dann dürft ihr euch kurz etwas veralbert vorkommen. Schließlich jedoch begreift auch ihr die Absurdität eures Wunsches und eure Stimmung hebt sich von der Enttäuschung über Scham zu selbstironischer Freude.
Wiederholt diese Programmierung einige Male über mehrere Tage und Wochen hinweg. Sie kann euch helfen, schlechte Gefühle zu mindern, sich zu lösen und sich schneller einem neuen passenderen Ziel zu widmen.

Eine Liste von Lebensmitteln, von denen ich definitiv mehr zu mir nehmen sollte

Mandeln, Leinsamen, Tomaten, Süßkartoffel, Spinat, Rosmarin, Lachs, Heidelbeeren, grüner Tee, dunkle Schoko, Thunfisch, Karotten, Getrocknete Pflaumen, Getreide, Rotwein, Joghurt, Avocado, Walnuß, Kurkuma, Schwarze Bohnen, Apfel, Krabben, Granatapfel, Pok Choi, Austern, Brokkoli, Kiwi, Olivenöl, Lauch, Artischocken, Chilischoten, Ingwer, Zimt, Ei, Feigen, Rindfleisch, Ananas, Frucht- und Gemüsesäfte, Kirschen

Math environment in Dia diagram editor

To use LaTeX math in the text fields of dia, surround your formulas by $ signs. Escape special characters like the underscore or the curly bracket with backslashes.

Formula in Diagram

Then export the diagram as a *.fig file. Convert the exported file to pdf format via fig2pdf:
fig2pdf --nogv file.fig
or, as a rule in a Makefile:
%.pdf: %.fig
  fig2pdf --nogv $< 
Finally, embed the resulting PDF with the \includegraphics directive into your LaTeX document, e.g. in the figure environment:
\begin{figure}[ht]
	\centering
	\includegraphics[width=0.707textwidth]{file.pdf}
	\caption{Caption Text here}
	\label{Label for later reference goes here.}
\end{figure}

Alienware Mx11 physically broken

I own an Alienware Mx11 rev2. The left hinge broke off the screen when the device was dropped from like 40cm. The notebook is ~3 years old. I fixed it by removing the screen cover, loosing the screws and glueing the tiny nuts back into the holes. I used a PVC-glue which dries elastic. Filled up the holes in the metallic pieces with glue to give better grip, patiently not to spill glue on the nut's threads. You might want to oil the screws and have them in the threads while applying glue. 24h drying time, reassembly. Make sure the screen is clean and is reisolated from dust. I read about people doing this in a steamy bathroom to avoid any dust on the screen. I used a small fluffy paint roller for screen cleaning.^^

Unfotunately, several months later, when I played Mount & Blade - Napoleonic Wars and the device was on heat, the glue came off. I chose a more robust fix. Both sides were affected this time, this is how I repaired the right one.

Be warned: During further research on this topic it turned out that Alienware (a.k.a. Dell) offers a free fix despite the warranty status of the device. However, there may be still some of you who don't want anybody but theirselves to lay hands on a particular device.

The patient and its symptom:

MX11 Fix MX11 Fix

First, remove covers:

MX11 Fix MX11 Fix MX11 Fix MX11 Fix

The following picture shows the screws and nuts which broke off from the plastic. Remove them and carefully drill through the whole screen cover:

MX11 Fix MX11 Fix

Post processing the holes with a round file:

MX11 Fix MX11 Fix

Now, let's put it together. Note that the heads of the screws are very flat. I grinded them off to fit under the screen cover.

MX11 Fix MX11 Fix

Camcorder <--> Notebook, Digital Video

I had some fun with an older camcorder of my father. It is a Panasonic NV-DS33EG, digital band drive. The task was to digitally transmit the video (actually filmed-off Super 8) to the IEEE-1394 port of my notebook. It took quite some time, but I got it to work after figuring out two points.

1) The DV (a.k.a. I-LINK) slot of the Camcorder and the cable I used fit, but the plug did not slip fully inside due to (I guess) the camcorders case voiding the specs. I had to get a knife and carved the plastic surroundings of the plug to make a clean fit.

2) Windows 7 installs a driver on device detection which did not work for me. Searching for an alternative revealed that some Panasonic-specific driver was already available on the computer, but inactive.

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